JULI
Iwan Wyrypajew
Aufführungsrechte:
Henschel Schauspiel Theaterverlag, Berlin
PREMIERE: 23.06.2009 / 23.00 / puffBOX
weitere Vorstellungen:
27.06. / 03.07. / 04.07. / 10.07. / 11.07.
Mitten in Rußland, im Sommermonat Juli, läßt ein Mann die Trümmer seines abgebrannten Hauses hinter sich und macht sich auf den Weg ins Irrenhaus. Auf seiner Reise dorthin tötet er scheinbar wahllos alles, was sich ihm in den Weg stellt. Was wie die Lebensbeichte einer geistesgestörten Bestie beginnt, entpuppt sich bald als mystische Reise. Wie auf einem Kreuzweg gelangt der Irre zu verschiedenen Stationen, an deren Ende er sowohl seine vollkommene Erfüllung als auch seine Vernichtung erfährt. Relativ spät erfahren wir, dass hinter den Festakten der Brutalität die Sehnsucht nach der eigenen, nie erfüllten großen Liebe steht. Iwan Wyrypajew hat mit seinem Monolog ein verstörendes Sprachkunstwerk erschaffen, eine lyrische Orgie der Gewalt.
Iwan Wyrypajew
1974 im sibirischen Irkutsk geboren, ist Schauspieler, Autor, Theater- und Filmregisseur und einer der wichtigsten russischen Dramatiker der jüngeren Generation. Seine Stücke sind in mehrere Sprachen übersetzt und haben zahlreiche Preise gewonnen. Er lebt in Moskau.
Regie:
Dieter Nelle
Bühne:
Mark Spaeth
Kostüm:
Elena Thodria
Dramaturgie:
Felix Gattinger
Regieassistenz:
Christina Tutt
Mit:
Stephanie Schleidt
Maren Hoff
Julia Romanova
Kathrin Heuer
Julia Kunze
Hans Jörg Berchtold







