LIV STEIN

Nino Haratischwili

 
PREMIERE: 7.06.2010 / 20.00 Uhr / puffBOX

weitere Vorstellungen:

9.06. / 10.06. / 11.06. / 12.06. / 16.06.

LIV STEIN handelt von dem prekären Verhältnis von Kunst und Leben, von Realität und Fiktion. Die Titelfigur, eine Konzertpianistin, hat sich ganz der Musik verschrieben ? auf Kosten ihrer Umwelt. Doch plötzlich tritt eine junge Frau in ihr Leben und behauptet, Livs vernachlässigten und vor Jahren verstorbenen Sohn gekannt zu haben. Zwischen den beiden ungleichen Frauen entwickelt sich ein Spiel um Erinnerung und Verdrängung, um Wahrheit und Lüge, um Liebe und Gewalt, um Anziehung und Abstoßung. Nino Haratischwili verschreibt sich ihren Figuren nicht minder bedingungslos als Liv Stein ihrer Musik. Sie erzählt Geschichten von Suchenden (nach Liebe, nach Kunst, nach der eigenen Identität), von Menschen, die wenig Kompromisse einzugehen bereit sind, die keine Rücksicht nehmen, weder auf sich noch auf andere, und die doch von ihr mit großer Zärtlichkeit gezeichnet werden.

 

AUTORIN

NINO HARATISCHWILI wurde 1983 in Tiflis, Georgien geboren. Sie leitete von 1998 bis 2003 die freie, zweisprachige Theatertruppe "Fliedertheater". Sie studierte Filmregie an der Staatlichen Schule für Film und Theater in Tiflis und Regie an der Theaterakademie Hamburg. Sie schrieb mehrere Prosatexte und Stücke, die sowohl in Deutschland als auch in Georgien veröffentlicht wurden.
 









© Hilda Lobinger


Regie:

Matthias Eberth
Bühne:
Markus M. Schmidt
Kostüm:
Regina Warncke
Licht:
Pit Schultheiss

Mit:
Julia Eckers
Stefanie Mendoni
Josef Pfitzer
Nathalie Seitz
Franziska Zawila